Ihr erster Arbeitstag

Was Sie zum Start brauchen, in welcher Reihenfolge – und wo Sie Hilfe bekommen.

Herzlich willkommen. Diese Seite führt Sie durch die IT-Themen der ersten Tage – in einer sinnvollen Reihenfolge, damit nichts hakt. Jeder Schritt verweist auf die ausführliche Anleitung, falls Sie mehr Details brauchen.

Rechnen Sie mit etwa 30 bis 45 Minuten für die Schritte 1 bis 4. Nehmen Sie sich die Zeit in Ruhe – danach läuft der Rest von allein.

Das sollten Sie griffbereit haben

  • Ihre Zugangsdaten von der IT-Abteilung (Benutzername und Erstpasswort)
  • Ihr Diensthandy oder privates Smartphone für die Anmeldebestätigung
  • Etwas Geduld beim ersten Start – das Postfach lädt beim ersten Mal ein paar Minuten
1

Am Computer anmelden und Passwort setzen

Melden Sie sich mit dem Erstpasswort an, das Sie von der IT erhalten haben. Sie werden sofort aufgefordert, ein eigenes Passwort zu vergeben.

  • Mindestens 12 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahl und Sonderzeichen
  • Kein Passwort verwenden, das Sie privat schon irgendwo nutzen
  • Keine Namen, Geburtstage oder Wörter wie „Passwort2026"

Ein gutes Passwort merken

Am einfachsten geht das mit einer Passphrase: vier zufällige Wörter hintereinander, zum Beispiel Hafen-Tulpe-Kerze-Regen7!. Das ist lang, gut zu merken und trotzdem schwer zu erraten. Deutlich besser als eine kurze Buchstabensuppe.

Ausführlich: Benutzerkonto & Anmeldung

2

Anmeldebestätigung auf dem Handy einrichten (MFA)

Bei jeder Anmeldung bestätigen Sie zusätzlich auf Ihrem Handy, dass Sie es wirklich sind. Das schützt Ihr Konto auch dann, wenn jemand Ihr Passwort kennt. Ohne diesen Schritt kommen Sie nicht an E-Mail und Microsoft 365.

  • Microsoft Authenticator auf dem Handy installieren
  • Im Browser anmelden und dem Einrichtungsassistenten folgen
  • QR-Code scannen und die angezeigte Zahl in der App eingeben

Bevor Sie das Handy wechseln

Melden Sie sich vorher bei der IT, wenn Sie ein neues Handy bekommen. Die Bestätigung muss dann neu eingerichtet werden – nach dem Wechsel ist das deutlich aufwendiger als davor.

Ausführlich mit Bildern: MFA / 2FA einrichten

3

E-Mail und Kalender einrichten

Outlook ist Ihr Programm für E-Mails und Termine. Beim ersten Start wird Ihr Postfach eingerichtet – das dauert einige Minuten.

  • Outlook öffnen, dienstliche E-Mail-Adresse eingeben, Anmeldung bestätigen
  • Signatur anlegen – Name, Funktion, Einrichtung, Telefon, E-Mail
  • Prüfen, ob ein gemeinsames Postfach Ihrer Einrichtung erscheint

Ausführlich: Outlook – E-Mails & Kalender · Outlook-Funktionen erklärt

4

Teams und Dateiablage kennenlernen

Zwei Dinge, die Ihnen den Alltag erleichtern – und die Sie besser gleich richtig anfangen, als später umzugewöhnen:

  • Microsoft Teams für Chat, Besprechungen und die Zusammenarbeit in Gruppen
  • OneDrive und SharePoint für Dateien – nicht auf dem Desktop oder dem Laufwerk C: speichern, das wird nicht gesichert

Die einfache Regel für Dateien

Nur ich brauche es → OneDrive.
Das Team braucht es → SharePoint bzw. der Dateibereich in Teams.
Fachprogramm-Daten → Netzlaufwerke H: und G: auf dem KKOH-Server.

Ausführlich: Microsoft Teams · OneDrive & SharePoint

5

Wenn Sie Fachprogramme brauchen

Programme wie KirA, MACH oder KFM laufen nicht auf Ihrem Computer, sondern zentral auf dem KKOH-Server. Sie verbinden sich dorthin und arbeiten in einem eigenen Fenster.

  • Im Büro funktioniert das direkt
  • Von zu Hause brauchen Sie vorher eine VPN-Verbindung
  • Welche Programme Sie sehen, hängt von Ihren Berechtigungen ab – fehlt eins, melden Sie sich

Ausführlich: KKOH-Server · Fernzugriff (VPN)

6

Wenn Sie ein Tischtelefon haben

Unsere Telefone laufen über die Telefonanlage STARFACE. Ihr Gerät sollte bereits angemeldet sein und Ihren Namen im Display zeigen.

  • Zeigt das Display Ihren Namen?
  • Können Sie abgehend telefonieren?
  • Lassen Sie sich testweise von einer Kollegin anrufen

Falls etwas fehlt: Snom Tischtelefon neu anmelden · Snom D785 – Kurzanleitung

Drei Dinge, die von Anfang an gelten

Das prägen Sie sich am besten gleich ein

  • Bildschirm sperren mit Windows-Taste + L, sobald Sie den Platz verlassen – auch nur für den Weg zum Drucker.
  • Keine dienstlichen Daten auf privaten Geräten und nicht über private E-Mail-Adressen oder WhatsApp verschicken.
  • Im Zweifel fragen. Eine kurze Rückfrage kostet fünf Minuten, ein Klick auf den falschen Link kostet deutlich mehr.

Sie werden Betrugs-Mails bekommen

Gefälschte Mails im Namen von Microsoft, der Bank oder sogar Ihrer Leitung gehören leider zum Alltag. Bitte lesen Sie einmal in Ruhe, wie Sie sie erkennen und was Sie dann tun: Betrugs- und Phishing-Mails erkennen. Das ist die Seite, die Ihnen im ersten Jahr am meisten hilft.

Häufige Fragen zum Start

Ich habe noch keine Zugangsdaten bekommen

Wenden Sie sich an Ihre Leitung oder Verwaltung – Benutzerkonten werden von dort beantragt, in der Regel einige Arbeitstage vor dem ersten Tag. Die IT-Abteilung darf Konten nicht auf Zuruf anlegen.

Wie lautet meine E-Mail-Adresse?

In der Regel vorname.nachname@kk-oh.de. Einige Kirchengemeinden nutzen eigene Domänen, dann steht hinter dem @ der Name Ihrer Gemeinde. Ihre genaue Adresse steht in den Unterlagen der IT-Abteilung.

Muss ich mein Passwort regelmäßig ändern?

Nein, ein gutes Passwort muss nicht turnusmäßig gewechselt werden. Ändern Sie es aber sofort, wenn Sie den Verdacht haben, dass es jemand kennt, oder wenn Sie es versehentlich auf einer fremden Seite eingegeben haben.

Darf ich von zu Hause arbeiten?

Das muss mit Ihrer Leitung abgestimmt und genehmigt sein. Technisch brauchen Sie ein Dienstgerät und je nach Aufgabe eine VPN-Verbindung. Details unter Homeoffice & mobile Arbeit.

An wen wende ich mich bei Problemen?

Schreiben Sie an support@m1.kk-oh.de. Nennen Sie Ihren Namen, Ihre Einrichtung, was Sie tun wollten und was stattdessen passiert ist – gern mit Screenshot. Mehr dazu unter Support & Störungen.

Kurze Checkliste zum Abhaken

Am Ende der ersten Woche sollte gelten:

  • Ich kann mich am Computer anmelden und habe ein eigenes Passwort
  • Die Anmeldebestätigung auf dem Handy funktioniert
  • Ich kann E-Mails lesen und schreiben, meine Signatur steht
  • Ich weiß, wo meine Dateien hingehören
  • Ich komme an die Programme, die ich für meine Arbeit brauche
  • Mein Telefon zeigt meinen Namen und ich bin erreichbar
  • Ich weiß, an wen ich mich bei Problemen wende